Archiv des Autors: Norbert W. Schlinkert

Figuren, die sich tummeln

Die kleinen Stimmen, die, die nicht gehört werden, dringen durch, besonders in der Literatur und durch die Literatur und durch die Literatur hindurch. In einem Kommentar schrieb die Mützenfalterin: “für mich ganz persönlich ist literatur ein unentwegter dialog, in dem … Weiterlesen

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Die Literaturblase

Es gibt Zahlen und Statistiken – und die verlangen Gläubigkeit. Die meisten der ja immerhin veröffentlichten Romane verschwinden unerhört und kaum gelesen in der Versenkung, das sagte mir vor einer Weile eine Schriftstellerin, deren erster Roman im Moment auf dem … Weiterlesen

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“Warten auf Ahab oder Stadt Liebe Tod” von Leander Sukov

Man hätte von Marie nicht einfach erzählen können. Sie mußte es selber tun. “Nennt mich Marie”, so heißt es zu Beginn des Romans Warten auf Ahab oder Stadt Liebe Tod von Leander Sukov. Marie ist eine junge Frau, die mit … Weiterlesen

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Alles so schön bunt hier, denn Geld regiert die Welt

Wer gegen wen – das ist hier die Frage! Wenn etwa auf steigende Nahrungsmittelpreise gewettet wird, also diejenigen Menschen nach Gewinn streben, die ihr Geld anlegen, während diejenigen Menschen hungern, deren Geld nicht mehr reicht, sich zu ernähren, dann gewinnt … Weiterlesen

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Was kostet ein Lächeln?

So genau glaubt man nicht herausbringen zu können, was ein Lächeln kostet, mich aber hat es zwei Euro gekostet. Das kam so: da ich an einer Privatführung einer Kollegin durch die von ihr selbst mitgestaltete kleine, feine Ausstellung Friedrichs “Montezuma”. Macht und … Weiterlesen

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Modell gesucht

Natürlich habe ich den neuesten Artikel zur Urheberrechtsdebatte und deren Auswirkungen in der FAZ gelesen, und zwar umsonst. Ich kann mir so wenig mehrere Tageszeitungen halten wie ich mehrere Tageszeitungen in einem Kaffeehaus konsumieren kann, weil das so oder so zu teuer … Weiterlesen

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Hohe Kunst

Gestern Abend war ich im Berliner Dom, ein Konzert wurde gegeben, nämlich Benjamin Brittens War Requiem. Ohne alles Drumherum, ohne Erklärung und Rhetorik, ohne Pathos fand es statt, ganz selbstverständlich, so als sei es das Beruhigendste von der Welt, und das … Weiterlesen

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Das Schätzen als Perpetuum mobile

Schlaf wird überschätzt, berufliche Kontakte werden überschätzt, die Wirkung von Büchern oder Filmen oder Ausstellungen sowieso. Gelegentlich mal ausgeschlafen zu sein, ein oder zwei Mal einen Auftrag bekommen zu haben, hier und da mal die Erwähnung eines Buches, eines Films … Weiterlesen

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Die W-Fragen

Die W-Fragen bewegen die Welt – warum, wieso, weshalb, weswegen, wo, woher, wohin, wer, wem, wen, was, worüber, wobei, wieviel, wie lange noch …; um das alles geht es naturgemäß auch in der Diskussion um das Urheberrecht, die an manchem … Weiterlesen

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Muße um der Musen willen

Als wenn es jener Praktikant, von dem ich gestern sprach, geahnt hätte! Heute (am 10. Mai 2012) findet sich in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift Setz einen Frosch auf einen Stuhl eine Klage die heutigentags fehlende Leselust betreffend. Hannelore … Weiterlesen

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