Archiv der Kategorie: Nachrichten aus den Prenzlauer Bergen!

Tauwetter, Eisblumen und Thomas Pynchon

Heute ist Europatag und gestern hatte Thomas Pynchon Geburtstag. Jedem Tag sein Pflock, auf daß wir balancierend von einem zum nächsten gelangen. Dem Geburtstag jedenfalls wurde im Büchermarkt des Deutschlandfunk mittels einer Collage gefrönt, die allerhand Stimmen und Vorgetragenes vereinte, wenn auch, … Weiterlesen

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Ohne Worte

Norbert W. Schlinkert: Kommunikation Maschine-Mensch. (Mischtechnik)

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Erst das Vergnügen, dann die Arbeit!

Aus reinem Trotz habe ich vor vielen, vielen Jahren den alten Spruch “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen” umzudrehen versucht, mir also so oft wie möglich erst einmal etwas gegönnt, um mich dann dem Notwendigen anheimzugeben. Dazu braucht es Selbstdisziplin, … Weiterlesen

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Maibrief/1 (2012)

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus! Zwar tun das die meisten von ihnen hierzulande schon etwas früher, doch wie hörte sich das an: der April ist gekommen? Dichten heißt, mit vollem Bewußtsein zu lügen, allein um der Schönheit … Weiterlesen

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Axel Lübbes Novelle ‘Hugo von Brandenburg’

“Während des letzten Vollmondes vor Weihnachten 1001 überwältigte den kaiserlichen Statthalter und Grafen von Toskana, Hugo von Brandenburg, ein Traum, der mit einem Schlage seine Seele ihrer starken, fromm-blanken Rüstung beraubte.”  So beginnt diese Novelle von Axel Lübbe, die 1927 … Weiterlesen

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Des Menschen Wille …

Beginnt ein Voluntarist ein Voluntariat … So könnte ein Witz beginnen, erzählt von einem jener Männer, die in den 30er, 40er und 50er Jahren des letzten Jahrhunderts geboren wurden, denn das ist deren eigentliches Markenzeichen. Kennste den schon …? Diese … Weiterlesen

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Das Schreiben von Romanen (15)

Es spricht einiges dafür, Robert Musils Romanwerk Der Mann ohne Eigenschaften (1930 / 1932) als das längste Essay der Welt zu bezeichnen. Das sollte jedoch nicht dazu verleiten, die Figuren des Romans nur als reine Ideenträger zu sehen, obwohl eine … Weiterlesen

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Ist es möglich, aus Mißtrauen Literatur zu machen?

Die Antwort ist klar und deutlich, nein. So wenig, wie man aus Krach oder feuchter Luft Literatur machen kann. Dennoch reizt es mich, es einmal mit dem Mißtrauen zu versuchen, und siehe da, es funktioniert. Eine kleine, feine Geschichte ist … Weiterlesen

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Hauptsatzstaccato – eine Klage

Liege ich richtig? Liege ich falsch? Meinem Eindruck nach jedenfalls werden viele literarische Texte heutigentags als eine Abfolge von Hauptsätzen gestaltet, eine Perlenkette vieler kleiner Wahrheiten, Gedanken, Sätze und Begebenheiten, bis der Roman eben voll ist. Der Hauptsatz, so ließe … Weiterlesen

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Überflüssiges Betreiben, lustvolles Verharren

Wenn ich etwas nicht unmittelbar Notwendiges tue, tue ich es mit der Überzeugung, etwas absolut Notwendiges zu tun. Für das objektiv Notwendige bedarf es nämlich keiner Überzeugung, da reicht der Trieb alles Lebendigen, “im Sein zu verharren” – Benedictus de Spinoza formulierte … Weiterlesen

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