Nachrichten aus den Prenzlauer Bergen!

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20. Oktober 2022, 19:30 Uhr

literaturhaus.dortmund

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Norbert W. Schlinkert. Kein Mensch scheint ertrunken, edition taberna kritika 2016

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Norbert W Schlinkert. Stadt, Angst, Schweigen. Elsinor 2015

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Das Schreiben ist immer oppositionell, selbst im freiesten Staat. Das Schreiben ist eine Opposition an sich. Wer schreibt, denkt und fordert die Gedankenfreiheit. Der Gedanke läuft oft fremde, unbekannte, gar erschreckende Wege.

Wolfgang Koeppen, Rede zur Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Greifswald am 8. Juni 1990 

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Wahrscheinlich wird darin nie einer Meister, worin er nicht die Ohnmacht gekannt hat, und wer dem zustimmt, der wird auch wissen, daß diese Ohnmacht nicht am Anfang oder vor aller Bemühung um die Sache liegt, sondern mitten in ihr.

Walter Benjamin, Berliner Chronik

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All of old. Nothing else ever. Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.

Samuel Beckett, Worstward Ho / Aufs Schlimmste zu. Frankfurt am Main 1989. S.6.

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Ein Autor kann sich nicht immer auf das Ziel beschränken, in der von anderen Leuten erhofften Weise zu schreiben, die erwarteten Geschichten zu schreiben. Er ist ja auch Navigator, kämpft, probiert, rechnet, irrt sich, wagt sich einmal zu weit, mal zu wenig weit hinaus, kreist mit mehreren Büchern das ein, was er meint, ohne es zu erreichen. Ihm muss ein wenig das Recht auf ein künstlerisches Leben zugestanden werden, also auf nötige und unnötige Umwege und auf Risiken, die nicht lohnen (was man bekanntlich erst hinterher weiß.)

Sten Nadolny, Dankesrede zur Verleihung des Ernst-Hoferichter-Preises im Jahr 1995

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Man muss nüchterne, geduldige Menschen schaffen, die nicht verzweifeln angesichts der schlimmsten Schrecken und sich nicht an jeder Dummheit begeistern. Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens.

Antonio Gramsci: Gefängnishefte

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Neoliberalismus ist in gewisser Hinsicht die moderne, durchkommerzialisierte Version des europäischen Faschismus, der weitestgehend ohne verantwortungsvolle Bürger und ohne ein strikte Regeln setzendes Staatswesen auskommen will und leider immer mehr kann, so lange nur auf Kosten der Unterprivilegierten, auf Kosten der Nutztiere und auf Kosten von Natur und Umwelt hemmungsloser, aus Hyperindividualität resultierender Konsum möglich ist. Die größte Angst der Neoliberalen ist ein Volk ohne Dispositionskredit, ihre Bibel ist nicht die Bibel, nicht mal das Alte Testament, sondern immer noch Ayn Rands Atlas Shrugged (1957).

Norbert W. Schlinkert: Nachrichten aus den Prenzlauer Bergen

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