Zu Alban Nikolai Herbst: Kleine Theorie des Literarischen Bloggens/2

In des Herbstes Theorie findet sich der folgende (natürlich aus dem Kontext gerissene) Absatz: „Die Matrix vereinigt und globalisiert Interessen, Struktur und Positionen der gesellschaftlichen Kräfte in einander gleichende und schließlich gleiche Identitäten: Die Äquivalenzform hat auf Subjekt und Objekt durchgegriffen.“ (S.19) Wie so oft, wenn der Fokus einmal eingestellt ist, finden sich Ähnlichkeiten zu aktuellen Diskussionen, hier sogar vom WWW ins „konservative“, ins „starre“ Buch und dann wieder zurück ins Netz, nämlich zu TT. All dies geschieht aber durch meinen Kopf hindurch, also in meinem Kopf. Benutzt also die Matrix eben diesen und zwingt mir eine Dienstleistung ab, weil das Nachdenken über das Immer-gleicher-Werden zum Gleicherwerden dazugehört? Ich bestreite dies vehement und lösche diesen Beitrag.

Dieser Beitrag wurde unter NACHRICHTEN aus den PRENZLAUER BERGEN! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.