Monatsarchive: April 2012

Ist es möglich, aus Mißtrauen Literatur zu machen?

Die Antwort ist klar und deutlich, nein. So wenig, wie man aus Krach oder feuchter Luft Literatur machen kann. Dennoch reizt es mich, es einmal mit dem Mißtrauen zu versuchen, und siehe da, es funktioniert. Eine kleine, feine Geschichte ist … Weiterlesen

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Hauptsatzstaccato – eine Klage

Liege ich richtig? Liege ich falsch? Meinem Eindruck nach jedenfalls werden viele literarische Texte heutigentags als eine Abfolge von Hauptsätzen gestaltet, eine Perlenkette vieler kleiner Wahrheiten, Gedanken, Sätze und Begebenheiten, bis der Roman eben voll ist. Der Hauptsatz, so ließe … Weiterlesen

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Überflüssiges Betreiben, lustvolles Verharren

Wenn ich etwas nicht unmittelbar Notwendiges tue, tue ich es mit der Überzeugung, etwas absolut Notwendiges zu tun. Für das objektiv Notwendige bedarf es nämlich keiner Überzeugung, da reicht der Trieb alles Lebendigen, „im Sein zu verharren“ – Benedictus de Spinoza formulierte … Weiterlesen

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Zum Drunter und zum Drüber des Urheberrechts

Die Zeiten, in denen die staatliche Gemeinschaft Sorge dafür trug, daß alle Bewohner dieses Landes Zugang zu Kunst, Wissen und Kultur haben, sind vorbei. Nicht etwa, daß das alles immer wunderbar funktionierte, denn keine westliche Gesellschaft sieht so sehr auf … Weiterlesen

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Günter Grass wütet um sich

Der Nobelpreis für Literatur ist ein politischer Preis, da sollte man sich nichts vormachen. Das hat gelegentlich zu skurrilen Entscheidungen des Nobelkomitees geführt, die im Nachhinein nicht kommentiert werden müssen. Auch ein gewisser Günter Grass bekam eines Tages diesen Preis. … Weiterlesen

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Das Schreiben von Romanen (14)

In einem Essay fließen, schweben, vagabundieren und befruchten sich die Ideen und Gedanken eines Autors, und zwar in einem Maße, das für den Leser, der zu folgen versucht, nicht recht faßbar ist. Immerhin aber fließt er oder sie ein wenig … Weiterlesen

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