Virenschleuderausweichen in den Prenzlauer Bergen

Die Sonne, der kaltblaue Himmel, da muss der Mensch zu allen Zeiten hinaus an die frische Luft, die zurzeit womöglich wirklich frisch ist angesichts des ausgedünnten Straßenverkehrs. Wenn da nur die Virenschleudern nicht wären, die man angesichts der Corona-Krise nicht einmal auf die vorgeschriebene Mindestentfernung von 1,5 Metern an sich herankommen lassen will. Kinder, Mütter, Väter, Jugendliche und junge Erwachsene sind es, die besonders viele Corona-Viren im Rachen zu kleben haben und sie dementsprechend in großen Mengen in die Welt atmen, niesen, husten und schmieren. Ausweichen ist die Devise, geht man denn tagsüber spazieren. Ein ständiges Abwägen ist notwendig, wer denn wohin will auf dem Gehweg, ob man zwischen zwei Zweiergruppen ausreichend Platz findet, wer nun das kleinere Übel ist, wenn es doch einmal zu nahe zu werden droht, usw. Als die allerbeste Strategie hat sich das Gehen auf der Straße erwiesen, aber ich warne ausdrücklich davor, dies mir nachzutun! Bleiben Sie auf dem Gehweg!

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