Dem Roman seine Überarbeitung VI

Gestern war echt der Wurm drin! Mehr ist dazu an sich nicht zu sagen, denn das kommt vor. Vielleicht liegt es daran, überlege ich trotzdem, daß ich seit einer Weile ungewohnt schlecht schlafe und dann auch noch miese Träume habe, alles natürlich Klassiker, die auch ohne Freud zurückzuführen sind auf das einsame Arbeiten, die größer werdenden Finanzprobleme (Sie wissen schon: Mieterhöhung, Stromkosten, Lebensmittelpreise …), die fehlgeschlagenen Versuche der letzten zwei Jahre, einfach mal ganz vernünftig Geld zu verdienen bzw. zu bekommen und so weiter und so weiter. (Der Familienspruch dafür ist: Alles Kacke, Deine Elli.) Aber man kann es sich eben nicht aussuchen, wer man ist und was man tut, weil man sonst kein Sein hat und von anderen Menschen nur unter Haben abgebucht wird. Andererseits ist das Kapitel, das ich gestern anging, ein schwieriges, denn eine bisher nur kurz beleuchtete Figur gerät ausgerechnet dann in den Fokus, als es ihr am allerschlechtesten geht, auch wenn es ihr vorher schon kaum mal gut ging. Rückblicke werden später zeigen, warum das so ist. Jedenfalls habe ich stundenlang Worte hin- und hergeschoben, neu- und umformuliert, trotzdem aber kaum drei Seiten geschafft. Fange ich also beim nächsten Mal wieder von vorne an! Freu mich jetzt schon.

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