Nanünana

Seltsam, aber so steht es geschrieben. So endeten immer die Gespenstergeschichten-Groschenromane, von denen ich in ganz jungen Jahren mal zwei oder drei oder vier oder fünf, was weiß ich, gelesen habe, die ich dann aber nicht mehr las, weil ich schnell erkannte, wie schlecht geschrieben die Dingerchen sind. Ich stieg um auf E. A. Poe, H. P. Lovecraft und Bioy-Casares und habe es natürlich nicht bereut, auch wenn das Genre der phantastischen Literatur mich nicht wirklich dauerhaft packte, denn es erschien mir trotz seiner geradezu unendlichen Möglichkeiten in sich begrenzt zu sein. Ich denke, man muß als Autor der Literatur etwas hinzufügen, was natürlich nicht heißen darf, das Gelesene aussparen zu müssen – Remakes sollte man allerdings nicht produzieren, finde ich. Wie kam ich drauf? Nunja, mir fiel dieser Groschenromansatz ein, worauf ich in Gedanken verwundert und sirenenhaft Nanünana ausrief, so als führe ein Polizeiauto durch meinen Kopf, und dann mußte ich das eben aufschreiben. Sorry! Nanünana, nanünana …

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