Nachwirkung der Kinderbuchsache

Jetzt komme ich vor lauter Gedöns und Unruhe doch nicht zum Arbeiten an dem Roman. So ein Mist! Aber ich weiß wenigstens, warum ich unruhig bin, denn es ist schwer, bei einer Diskussion wie der zuletzt auf Tainted Talents, ruhig, höflich und bestimmt zu bleiben, wenn einem denn ein gewisses Maß an Unverfrorenheit begegnet, mit dessen Ursache man offensichtlich nichts zu tun hat. Noch dazu geschah dies zu einem Zeitpunkt, als die Blogbetreiberin nicht mittun konnte. Sollen doch die, sage ich, die es gerne aggressiv angehen, und zwar in dem Sinne, daß sie damit beginnen und andere unter Druck setzen und letztlich zwingen, sich zurückzuziehen oder zu beherrschen, ein eigenes Blog aufmachen! Oder sich ein bestehendes Blog suchen, wo ihresgleichen rumwütet, wo sie dann mitwüten können. Dann können sie sich gegenseitig in ihre Hüte scheißen! Natürlich geht es auch anders, denn das Gespräch auf meiner Seite zum selben Thema war ja auch recht angenehm, so soll es sein, ohne Aggressivität und hin und her gehend, ohne kindische Schmollereien und Machtspiele. Das Ende des Lieds ist jedenfalls, daß das gestrige Sichbeherrschen Folgen hat und mich heute teilweise daran hindert, zu arbeiten, und das macht mich schon wütend, ohne daß ich das anders abbaue als durch Darübernachdenken, quasi durch einen Diskurs mit mir selbst, und mithilfe dieses kleinen, unbedeutenden Textes.

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