Prosagedicht I / Weg und Weite

Weg und Weite

Kaum daß einzelne Worte ausreichten,
 noch weniger dürre Buchstaben nur,
 nein, nicht einmal diese,
 ein Blatt Papier,
 leer und voll des Lichts mit einem Bedauern,
 so sprachlos, plan und weiß.

 

>>>Gedichte

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2 Antworten auf Prosagedicht I / Weg und Weite

  1. Iris sagt:

    Und manchmal möchte man dem weißen Blatt Papier noch eine zusätzliche Leere einstanzen, um auszudrücken, was … und wie sehr …

  2. Ein leeres Blatt, in diesem Falle das eines kleinen Notizbuches, mit der Vorstellung eines leeren Blattes zu beschreiben, macht aus dem Blatt ja ohnehin irgendwie einen großen leeren Raum mit viel Zeit darinnen, finde ich, eine Entfaltung der Welt.

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