Der Wahl-O-Mat, das unbekannte Wesen

Nur mal ganz kurz, ich weiß, es ist Wochenende – ich hab nämlich mal den Wahl-O-Maten der Bundeszentrale für politische Bildung durchgetestet, und was kommt raus!? Das da, von wegen angeblicher Übereinstimmung meiner Ansichten mit denen der Parteien, wenn man denn die Wahlprogramme ernst nähme:

Wahl-O-Mat BPB 2013, mein Ergebnis, Norbert W. Schlinkert

Was also tun? Wie kriege ich jetzt meine eine Stimme auf die Parteien verteilt, und zwar so, daß sie für das gilt, was die jeweiligen Parteien richtig machen wollen und auf gar keinen Fall für das, was sie ganz bestimmt falsch machen werden? Schwierige Aufgabe! Ich bin ja sowieso dafür, daß jeder Wahlberechtigte zum Beispiel zehn Stimmen hat, die er dann verteilen kann, auch als Negativstimmen. Aber das ist sicher zu kompliziert, denn wenn auch alles im Leben superkompliziert sein darf oder sogar soll, das Wählen muß einfach bleiben – klar. Vielleicht sollte ich meine Stimme doch meistbietend verkaufen! Ich weiß es einfach nicht. Und was ich auch nicht weiß, ist, ob dieser Wahl-O-Mat jetzt eher böse ist oder bald den Friedensnobelpreis bekommt. Mmh. Andererseits sind sechs dieser sieben Parteien ohnehin unwählbar, wenn Sie mich fragen. (Aber mich fragt ja keiner!)

Ist der Wahl-O-Mat böse?, Norbert W. Schlinkert

 

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2 Responses to Der Wahl-O-Mat, das unbekannte Wesen

  1. wer sagt:

    Warum sollte man SIE fragen?
    Sie sind ein ständig-unentschiedener-stets-liberal-wirkender-schwätzer.
    Wollte man Antworten, fragte man selbstverständlich andere.

    Aber dies sollte doch selbst Ihnen klar sein.
    Ich hoffe, es ist Ihr Konzept.

    Falls nicht: Mein Mitleid!

  2. Wie nett, daß Sie mir Ihre Ansichten mitteilen. Das mit der Wirkung haben Sie richtig erkannt, beim Rest bin ich nicht so sicher.