Sinn macht das keinen

Auf eine wüste Weise schreiben, das täte ich gerne können. Schreiben wie ein E-Gitarrensolo. Ihhhhejhhhhööööüüüüühhhh. Sinn macht das keinen. Aber womöglich muß ich schreiben wie ein Schlagzeug, klackediklack, dummdididummdi, bummbumm, doppelbummbumm. Sinn macht das keinen. Oder wie ein Klavier, pöpadidamm, klingklong, plingpling. Sinn macht das keinen. Singen aber, das ginge. Einen Text habe ich. Sinn macht das keinen.

Dieser Beitrag wurde unter NACHRICHTEN aus den PRENZLAUER BERGEN! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Responses to Sinn macht das keinen

  1. Iris sagt:

    Und ob das Sinn macht!!!

    Ich würde manchmal gerne schreiben – nicht be_schreiben – können, wie ein Vogelherz pocht oder wie ein Verlust schmerzt oder wie Gras an den Fußsohlen kitzelt.

  2. Nicht den Umweg nehmen über Worte, und doch Worte machen – ja, natürlich, es macht Sinn, sobald nur der Zugang imaginiert ist. Mir fällt das im Moment schwer, es ist ein wenig wie im Märchen, es fehlt das Zauberwort.