Junge Literatinnen aus dem Literaturlabor

Ein Bildschirmfoto (siehe unten) bringt an den Tag, was die Gewieften unter den noch jungen männlichen Schriftstellern (und die alten sowieso) schon lange wissen, dass nämlich die sehr junge weibliche Konkurrenz aus den Literaturlaboren der deutschsprachigen Welt mehr ist als nur Mitstreiter auf dem Markt dort draußen – denn nicht nur der jungen Damen literarische Produkte sind marktwirtschaftlich optimiert und an die Bedürnisse der Käuferschaft angepasst, was ja für die sehr jungen männlichen Darsteller ebenso gilt, sondern auch die äußere weibliche Erscheinung ist in all ihren Facetten, wie man sieht, passgenau zugeschnitten, auch wenn, aber das mag wohl Absicht sein, die eine von der anderen nicht so einfach zu unterscheiden ist. Während also der männliche Autor, der etwas auf sich hält, sein Äußeres lange, lange Jahre sukzessive zu pflegen hat, je nach Typ mit Sport, Sorgen, Alkohol, Drogen und so weiter, kommen die jungen Autorinnen schon fertig gefönt und gestylt auf die Bühne. Chapeau, kann man da nur sagen. Männlichen noch ganz jungen Schriftstellern bleibt dagegen nur, so schnell wie möglich ein Strich in der Landschaft zu werden, sich einen wüsten Vollbart wachsen zu lassen und den Leserinnen unter der Leserschaft schöne übergroße Glubschaugen zu machen. Und irgendwelche Bücher zu schreiben, klar, aber das versteht sich ja von selbst.

junge-literatinnen-aus-dem-literaturlabor-zeit-de-21-09-16

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