Schwinter (Gedicht)

Schwinter

Schnupfen, Schnaps & Schniefen,

des Winters Weh & Winters Leid,

wenn die falschen Geister riefen,

ist das schöne Leben seltsam weit.

 

Das Weihnachtsfest steht an & droht,

da ist nur Geifer, Streit & Stress,

die Besinnlichkeit ist schier verroht,

da hilft auch keine heil’ge Mess’.

 

Das christlich’ Fest liegt hinter uns,

das Heidnische des Wechsels steht nun an,

da kannste dich benehmen wie’n Schlunz,

es gilt das Vollidiotenschutzprogramm.

 

Zum End’ des Winters wird’s dann bunter,

im Westen treiben’s die Gecken feist,

den Bach nun geht’s schon wieder runter,

doch einige meiden’s auch & sind verreist.

 

Dann aber ist der Winter schon vorbei,

der Schlaue hat das Schlimmste ignoriert,

dem schrillen Frühling ist’s auch einerlei,

weil der sich gänzlich anders ausagiert …

 

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