Punktuelle Wichtigkeit

Heute morgen war ein schwarzer Punkt auf der Sonne. Ich habe geschlafen, genau so wie etwa bei der letzten Sonnenfinsternis, als im Berliner Mauerpark die Massen der Sonne gehuldigt haben. Die Venus also, die von uns aus gesehen vor der Sonne herschiebt, der sogenannte Venus-Transit. Eigentlich ist aber gar nichts passiert, weder Sonne noch Venus haben etwas gespürt. Betrug also? Das wohl weniger, aber eben eher nur ein Medienspektakel und ein Guck-in-die-Luft. Tut ja keinem weh, kann man also machen, doch wenigstens den Himmel hätte man schon überall freiräumen sollen, finde ich. Die Venus sieht man übrigens dauernd, das ist morgens und abends bei klarem Himmel der Morgen- bzw. Abendstern, hell und klar und silbern. 

Auch punktuell, aber von dann doch eher nachhaltiger Wirkung ist ein anderes Ereignis, daß nämlich mein Neffe Sebastian sein Abitur bestanden hat! Gestern bekam ich die Kunde per SMS. Also wenn das nicht wichtiger ist als so ein Fleck auf der Sonne, der dann wieder weg ist, dann weiß ich’s nicht! Echt ma‘! Was mir übrigens, betrachte ich nun die Fotos des Venus-Transits, sehr gefällt, ist die Farbgebung, dieses Schwarz-Gelb. Da bin ich mir mit Sebastian sicher einig, auch wenn er den Fleck auf der Sonne wohl auch nicht gesehen hat, denn nach dem Abitur ist doch wohl eher Faulenzen und Feiern angesagt. So lange einem der Himmel nicht auf den Kopf fällt …

Dieser Beitrag wurde unter NACHRICHTEN aus den PRENZLAUER BERGEN! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten auf Punktuelle Wichtigkeit