Aus der Blödheit kommt die Kraft!

Ich habe mir kraft meiner Wassersuppe einen halben Tag freigenommen und bin auf meinem Rennrad von den Prenzlauer Bergen bis Rahnsdorf geritten, bis zum alten Spreearm und wieder zurück. Diese Tour dauert immer ziemlich genau drei Stunden, von denen ich zwei durch die Stadt fahre und eine durch den Wald am Müggelsee vorbei. Natürlich kann ich nicht die ganze Zeit vollstoff geben, doch meist fahre ich so zügig wie möglich. Nun ist Radfahren zwar nicht so tierisch anstrengend wie zum Beispiel das Überarbeiten von eigenen Texten, dennoch aber merke ich schon, was ich getan habe. Die ersten zwei Stunden nach der Rückkehr bin ich jedenfalls ziemlich durch, nicht körperlich, aber im Kopf. Kleinigkeiten gehen schief, weil ich nicht richtig mitdenke, und es ist durchaus schwierig, nur so als Beispiel, mir einen Kaffee zu machen, wie ich ihn mir sonst mache, also die richtige Reihenfolge einzuhalten, die richtige Menge Pulver in das richtige Gefäß zu löffeln und so weiter. Erst nach gut zwei Stunden, die ich badend und dann lesend verbracht habe, machte es heute zong. Nun bin ich wieder klar, frisch und leistungsfähig, wie man ja auch an diesem Text sehen kann. Nö?

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