Das Jahr des Gequatsches

So. Das hätte es gewesen sein können, dieses So, alles wäre gesagt gewesen, wenn denn mit dem geschriebenen So alles gesagt werden könnte. Allein, die Betonung läßt sich leider nicht besonders gut mittransportieren, Só, Sò, Sø, Sooo …, gleichviel, es hat keinen Sinn, so oder so. Also ausführlich: ich habe, wie ich eben schon auf TT andeutete, im Moment die Schnauze gestrichen voll, man stelle sich das vor und atme sicherheitshalber durch die Nase, von all der Quatscherei, die nun doch verstärkt einsetzt der Bundestagswahl im Herbst wegen. Dabei ist doch klar, daß sich die meisten Wähler und Wählerinnen ohnehin nicht von Argumenten ablenken lassen, insbesondere die Frauen wählen ja meist nach dem Aussehen des (männlichen) Kandidaten, was zwar ein schlechtes Licht auf den Geschmack der Mehrheit der Frauen wirft, dennoch aber eine gute Sache ist, denn schließlich müssen diese Frauen ja diese Gewählten jahrelang in der Glotze ertragen, zusätzlich zu dem Typen, der da motzend auf dem Sofa neben ihnen sitzt. Ich selber wähle, wenn ich es denn tue, übrigens auch nach dem Aussehen des (weiblichen) Kandidaten, obwohl ich fast nie fernsehe, wobei ich mir als Mann natürlich auch der Verantwortung bewußt bin, Frauen nicht ihres Frauseins wegen wählen zu dürfen, denn jede Diskriminierung liegt mir fern. Schade finde ich allerdings, daß man auf den Bildern der Kandidatinnen so selten sieht, was für Schuhe sie tragen, denn natürlich will ich unter allen Umständen vermeiden, eine Frau mittels meiner Stimme in eine politische Position zu bringen, die einen schlechten Schuhgeschmack hat, denn, wie gesagt: Verantwortung will getragen sein, so wie schöne Schuhe zugleich getragen werden und tragen. So, genug gequatscht.

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