Ich winkte weder noch wunk ich

Gestern am sehr späten Abend sah ich die startende Air Force One gen Osten Westberlin verlassen, in ihr der uns beehrt habende US-Präsident und Anhang. Da soll einer noch behaupten, man erlebe nichts auf so einem Berliner Balkon! Trotzdem blieb ich ruhig. Nun ja, dachte ich, das war’s dann wohl gewesen mit dem Präsidentenbesuch, fast alle sind zufrieden, die Journalisten haben Geld verdient, ob durch Hofberichterstattung oder versuchte Analyse, Obama hat eine seiner typischen Reden gehalten, die jeder mit dem Grundkurs-Rhetorik-Schein so leicht durchschaut wie der Präsident die Scheibe, die ihn während der Rede von seinen begeisterten Zuschauern trennte, Merkel hat ihren „Wahlkampf“ aufgehübscht und so weiter. Wer allerdings Sorge hat, ob nicht in aller Welt private oder auch berufliche Kommunikation von Machthabern aller Couleur mitgelesen wird, der hat nur die präsidiale Antwort bekommen „Schnauze halten, ist alles nur zu Deinem Besten, vertrau uns, denn wir haben alle Macht und Du keine“. Wie gesagt, alles in bester Ordnung.

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