Da geht’s lang, Django!

Vielen Menschen muß man die Richtung weisen, denn allein auf sich gestellt würden sie wohl kaum erkennen, wo es für sie lang gehen sollte. Die Frage ist nur, wer ist „man“ und wie kommen diese Leute dazu, anderen den Weg zu weisen? Sich diejenigen aussuchen zu können, die dies tun sollen, ist wohl das, was unser (nicht vom Volk gewählter) Bundesgauckler unter Freiheit versteht, wenn ich das hier mal so sagen darf auf Grundlage der uns nun ins Bewußtsein getretenen neuen Freiheit, die wir gewonnen haben durch die Erkenntnis, nicht mehr unüberwacht kommunizieren zu können. Jaja, Sie lesen ganz richtig, denn ist nicht die Totalüberwachung aller gleichbedeutend mit Totalmißtrauen gegen jeden? Sehen Sie, endlich kann man alles sagen, was man will, und zwar, weil man soll. So einfach ist das. Die Konsequenzen folgen.

Da geht's lang, Django!, Norbert W. Schlinkert

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