„Stadt, Angst, Schweigen“ ab Oktober im Elsinor Verlag!

Soeben, liebe Leserinnen und Leser, flatterte mir das Herbstprogramm 2015 des Elsinor Verlags ins Haus, darin auch die Ankündigung meines neuen Buches, das ich hiermit ebenfalls ankündige mittels der Ankündigung! Für das wunderbare Bild auf dem Buch zeichnet übrigens der Maler und Zeichner verantwortlich, dessen Website Sie hier finden!

Norbert W. Schlinkert. Stadt, Angst, Schweigen. Elsinor Verlag, Okt.2015

Norbert W. Schlinkert. Stadt, Angst, Schweigen. Elsinor Verlag, Okt.2015. Cover

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5 Responses to „Stadt, Angst, Schweigen“ ab Oktober im Elsinor Verlag!

  1. Aléa Torik sagt:

    Lieber Norbert,

    na endlich! Sowohl Titel als auch Ankündigung klingen vielversprechend. Wenn der Text nur die Hälfte davon hält, kann man sich darauf freuen.

    Aléa Torik

  2. Liebe Aléa,

    was ja hieße, sich quasi doppelt freuen zu dürfen, wenn der Text der Ankündigung gerecht wird, was ich selbst als Autor desselben ja annehmen muß, letztlich aber natürlich bei den Lesern und Leserinnen liegt, die sich des Textes annehmen und ihn dann erst zu dem machen, was er dann sein wird. Wir werden sehen!
    Liebe Grüße,
    Norbert

  3. Aléa Torik sagt:

    Lieber Norbert,

    das mit dem Leser, das ist so eine Sache. Es gibt allerlei Auseinandersetzungen über die Bedeutung und die Funktion des Erzählers. Auch der Autor ist als Studienobjekt sehr beliebt. Ebenso die Überschneidungen zwischen diesen beiden. Der Leser, scheinbar der Dritte in der Triade, ist allerdings noch weit rätselhafter als die beiden anderen. Möglich, dass, was für den Autor gilt, der lediglich eine Erfindung des Lesers ist, auch für den Leser gilt: Das ist die eigentliche Leistung eines Schriftstellers, dass er sich seine Leser erfindet. Und damit meine ich nicht die Anzahl der Leser und die verkauften Bücher. Sondern DEN Leser, ob es einer oder tausend sind: Den Leser in seiner Funktion für den Autor. Den er sich erfindet, damit er sich an jemanden wenden kann. Hätte er im ‚wahren‘ Leben jemanden, müsste er das alles nicht mühsam erfinden, aufschreiben und möglichst auch noch so, dass das irgendwie glaubwürdig ist. Oder schön. Oder überhaupt irgendetwas über die bloßen Worte, die Buchstaben hinaus, die nichts sind als seltsame Zeichen.

  4. Liebe Aléa,

    ja, in der Tat, zum Thema Autor, Leser und wer erzählt wem wann was und wie und was kommt dabei heraus und herein, gibt es unzählige Studien, einige auch sehr schlüssige, wie etwa die von Erich Kleinschmidt (‚Autorschaft. Konzepte einer Theorie‘). Auch wir selbst haben ja zum Thema schon etwas beigetragen. Was mich allerdings am meisten interessiert, ist nicht nur die Überschneidung von Autor und Leser, jeweils real und aber auch vom je anderen „nur“ imaginiert, sondern deren Verschmelzung mitsamt Zeugung von etwas Neuem, zuvor nie Dagewesenem. Und das alles wird gemacht mit etwa dreißig komischen Zeichen in stetiger und fortschreitender Neuanordnung – geradezu mystisch würde einem das anmuten müssen, wäre man nicht so sehr daran gewöhnt!

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