Scheiß mit E, werbeagenturgesteuerte Greta Thunbergs und mehr China wagen müssen!

[Eine Polemik, und zwar eine böse!]

Jetzt habe ich die Schnauze aber langsam gestrichen voll! Diese blöden Weltretter überall und in allen Medien gehen mir derartig auf den Geist, dass ich mir allen Ernstes wünsche, es möge vor diesem mit allen süßlichen Propagandamitteln herbeigequatschten Weltuntergang, den man so gerne hätte, um ihn heldenhaft zu verhindern, ein schöner Weltkrieg aufziehen, grausam, böse und weltenvernichtend. Wüst und leer wird es sein. Im besten Falle wird danach dann die Kunst eine Weile wieder von Menschen gemacht und nicht von Absolventen. Nicht etwa, dass die Erdatmosphäre sich nicht erwärmte, klar tut sie das, und natürlich ist der Mensch daran schuld. Allerdings könnten auch nächste Woche Dienstag zwanzig Vulkane gleichzeitig ausbrechen, dann wird’s an manchen Orten erst schön warm und bald darauf überall dunkel und kalt. Staub zu Staub, Asche zu Asche. Der Meeresspiegel wird übrigens dann wahrscheinlich sinken und die schönen Seebäder machen alle pleite. Vor dem Krieg und vor den Vulkanen aber ist der wahre Grund für die Erderwärmung der folgende: Es ist die schiere Masse an Menschen, die den Planeten ruiniert, stupid! Ein Wirtschaftsredakteur der FAZ, Philipp Krohn, schrieb letztens einen Beitrag über seinen Beitrag zum Klimaschutz und dass er trotz aller Anstrengungen, die sich allerdings viele Menschen ohnehin nicht leisten können, als Einzelperson immer noch zu viel Kohlendioxid emittiere. Was zu tun bzw. zu lassen ist ja an sich gut, und natürlich will man in einer freien Gesellschaft niemandem etwas vorschreiben, aber wenn ich den Satz lese „als drei Kinder auf die Welt kamen“, dann frage ich mich natürlich passgenau, woher die denn kamen, die drei Kinder, und ob der Spaß am Kinderkriegen moralisch besser ist als der Spaß am Billigfleischessen und In-den-Süden-Fliegen. Es ist ja nicht so, dass da im Himmel die Seelen hängen und darauf warten, in einen Menschenkörper zu schlüpfen. Mit anderen Worten: Wer nicht da ist, ist nicht da. Bin auch mal gespannt, was diese aalglatten, werbeagenturgesteuerten hypermoralischen Greta Thunbergs dieser unserer westlichen Welt in ein paar Jahren machen werden, wie viele Kinder sie in die Welt setzen oder ob sie vielleicht jetzt schon auf die Idee kommen, dass jede blödsinnige Anfrage bei google oder sonstwo Strom verbraucht und das Surfen im Internet und das Telefonieren mit dem Handy aktuell und noch eine ganze Weile so wenig emissionsfrei ist wie E-Autos oder jeder andere Scheiß mit E. Wer den Planeten wirklich retten will, Achtung, das ist die Wahrheit, muss das natürliche Massensterben der Menschen, in zum Beispiel hundert Jahren sind so gut wie alle Heutigen tot, nutzen, indem jede Generation ab jetzt so wenig Menschen wie möglich auf die Welt „kommen lässt“. Mehr China wagen, sag ich da nur! Alle anderen Versuche, den Planeten vor den Menschen und für die Menschen zu retten sind angesichts des Menschen als Mensch, wie er immer war, ist und bleiben wird, von vornherein zum Scheitern verurteilt. Aber vielleicht habe ich ja Unrecht, immerhin ist es ja neu, dass das Problem selbst, die westlichen Wohlstandsblagen, gegen das Problem protestiert, was am Ende dann, gebietet man dem nicht Einhalt, allerdings auch dazu führen wird, jeden Einzelnen bei allen klimarelevanten Taten überwachen zu müssen. China! Denn freiwillig wird kein Mensch auf alle Annehmlichkeiten des sogenannten Fortschritts verzichten, denn wenn dem so wäre, reichte ja ein schlichte Aufforderung und niemand müsste perfekt mediengerecht protestieren, alle könnten Bücher lesen und keiner würde emissionsreich durch die Weltgeschichte fahren oder fliegen. Wie viel Energie verbraucht eigentlich das Beamen? Ach ja, ist ja als einzige Zukunftstechnik aus der Vergangenheit noch nicht erfunden worden. Wäre aber toll, ihr Superhirne da draußen, denn dann müsste man weder mehr China wagen noch thunbergen und auch nicht auf manch Schönes verzichten, so wenig wie ich jetzt darauf verzichtet habe, dieses Protokoll meines jüngsten Selbstgesprächs in die Welt zu posten, kohle es was es koste, koste es was es kohle. Ha!

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