Die Ästhetik des technisch Miserablen IV

Imgrunde ist heute der Tag, einen Beitrag ganz anderer Art einzustellen, denn heute vor 25 Jahren habe ich mich in der Meldestelle Pappelallee in Berlin angemeldet. Ein Vierteljahrhundert Berlin, mehr als die Hälfte meines Erwachsenenlebens, weit mehr Jahre als in jeder anderen Stadt! Eine Menge Zeit fürs Leben. Doch frage nicht, was du der Stadt zu verdanken hast, sondern frage, was sie dir zu verdanken hat. So heißt es doch, oder! Was das technisch Miserable angeht, so sitze ich seit ein paar Tagen wieder an einem Text, der nicht die Spur davon haben darf. Eine lange Erzählung essayistischer Art, die ich bisher intern verschlagworte mit den Begriffen Visualistik, Fotografie, Biographie, Autofiktion, Hermeneutik, Depersonalisierung, Magischer Idealismus, Novalis. Es geht also um die Ästhetik des rundherum Gelungenen. Wie gut, dass es mehrere Weisen der Ästhetik gibt und jede ihren Platz findet.

Brandenburg et alia 007. © Norbert W. Schlinkert 2022

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