Archiv der Kategorie: Nachrichten aus den Prenzlauer Bergen!
Das Schreiben von Romanen (11)
In Nebensätzen wird der Roman immer noch gerne als “Königsdisziplin” bezeichnet, ganz zu recht natürlich. Gelegentlich wird darüber aber vergessen, daß es sich bei den hochwertigen Produkten dieses Genres um Kunstwerke handelt, die in sich funktionieren und weder im engeren … Weiterlesen
Das Schreiben von Romanen (10)
Es überhaupt zu schaffen, einen langen, zusammenhängenden erzählenden Text zu schreiben, ist an sich schon aller Ehren wert. Das spüren selbst jene, die allein mit Mißgunst, Mißtrauen und Mißachtung auf jede Art von Kunst reagieren, denn eine Ahnung des Unterschiedes … Weiterlesen
Das Schreiben von Romanen (9)
Jetzt mal Butter bei die Fische! Will sagen, jetzt beginnt die Arbeit an meinem Roman noch befriedigender zu werden, denn nun fülle ich ihn auf, die Personen in ihm werden also zu Menschen, zu poetischen Ichs, wenn sie denn sollen … Weiterlesen
Das Schreiben von Romanen (8)
Im selben Dreck zu wühlen wie die Kollegen ist durchaus schweinisch, und den meisten gefällt es. Seinen eigenen Schweinekoben haben zu wollen gilt dagegen als ein wenig eigen, und das ist es auch. Ich für meinen Teil habe nur wenige … Weiterlesen
Das Schreiben von Romanen (7)
So wir nun also die “Zeit zwischen den Jahren” ganz heidnisch ertragen und damit überwunden haben, wenden wir uns wieder dem Roman zu. Wir, das bin ich. Neben dem Schreiben des eigenen lese ich zur Zeit viele, die zwischen den … Weiterlesen
Das Schreiben von Romanen (6)
Das Schreiben eines Romans ist nichts anderes als eine Form des Krieges mit und damit auch gegen sich selbst. Der Krieg mit Verlegern und Kritikern kann somit nur begonnen werden, wenn der allem zugrundeliegende gewonnen ist. Doch eben dies ist … Weiterlesen
Januarbrief/1 (2012)
Ein einsamer Böllerer zog bis zum frühen Morgen durch die Prenzlauer Berge, kam näher, entfernte sich, kam wieder näher, so als habe er eine Aufgabe abzuarbeiten. Hier und da heulten noch die Sirenen der Einsatzfahrzeuge, dann kehrte Ruhe ein. Was … Weiterlesen
Dezemberbrief/4; zwischen den Jahren (2011)
Der Wechsel von Tag und Nacht, der Wechsel der Jahreszeiten, die Sonnenwenden – mehr bleibt uns westlichen Menschen der Moderne nicht von der Natur, abgesehen von der je eigenen des Menschseins schlechthin. Zu dieser menschlichen Natur gehört der Hang zum … Weiterlesen
Dezemberbrief/3 (2011)
Die Prenzlauer Berge sind, nun ja, nicht eben entvölkert, dennoch aber weniger genutzt als sonst meist. Das muß wohl daran liegen, daß die Angehörigen fremdländischer Stämme in die alte Heimat sich verfügt haben, um dort das traditionelle Weihnachtsmenü genießen zu … Weiterlesen
Dezemberbrief/2 (2011)
Eine gewisse Zurückgezogenheit um der eigenen Arbeit willen nimmt niemand übel, weil man sofort vergessen wird. Die wenigen Zeitgenossen, die einen nicht vergessen, denken allerdings nichts Gutes über den Zurückgezogenen, der der Welt doch ohne Zweifel etwas schuldig ist. Ideen … Weiterlesen