Monatsarchive: Januar 2013

Typoskriptbearbeitung des ROMANs (V) und Kommando zurück und frisch ans Werk

Wochenlang habe ich nachgesonnen, also nicht etwa sachlich überlegt und abgewogen, sondern nachgedacht und vor allem -gefühlt, wie es mit meinem Roman nun weitergehen soll. Die schon lange in Zeit und Raum stehende Frage, wie der Duktus des Romans schließlich sein soll, … Weiterlesen

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Rezension: Katarina Botsky “In den Finsternissen” (V) / Die Novelle “Ziehkinder”

Die Novelle beginnt folgendermaßen: „Wenn man durch den bogigen finstern Torweg des Räuberhofs trat, geriet man in ein galoppierendes Meer wildverworrener Töne hinein. Bei einem Schiffsuntergang konnte nicht wüster geschrieen werden, als es die spielenden Kinder auf dem Räuberhof taten. … Weiterlesen

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Kunstformen, Lebensformen

Es gibt Arten von Kunst, die kann man nicht alleine machen, oder wenn, dann ist das die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Ich für meinen Teil arbeite am liebsten allein, denn sonst mache ich mir Gedanken, die nicht der Sache … Weiterlesen

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Rezension: Katarina Botsky “In den Finsternissen” (IV) / Die Novelle “Es ist noch nicht an der Zeit”

Auch für die Novelle Es ist noch nicht an der Zeit, sie erschien am 4. August 1920 im Simplicissimus, ist der zeitliche Kontext bedeutsam, denn das zweite Nachkriegsjahr hatte bisher für Deutschland keine politische Stabilität gebracht, ganz im Gegenteil. Die … Weiterlesen

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Nomen est omen?

Ist es nicht absonderlich: das Leben, wie wir es führen, macht einen Satz nach dem anderen, wir leben ja praktisch in der Zukunft, doch wenn man genau überlegt, dann bleibt etwas immer bestehen, die Nachnamen nämlich. Sicher, in Deutschland sind … Weiterlesen

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Zeit zum Lesen

Selten hatte ich Zeiten ohne Tageszeitung, nun werde ich mich bis auf weiteres daran gewöhnen müssen. Ohne die völlig überteuerte Krankenkasse, dem nun immensen GEZ-Beitrag, den hohen Berliner Wasserpreisen und überhaupt der ganzen, nur kleinen Kreisen zugute kommenden Preissteigerung würde … Weiterlesen

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Rezension: Katarina Botsky “In den Finsternissen” (III) / Die Novelle „Das Krachen über alle Maßen“

Katarina Botskys Novelle Das Krachen über alle Maßen erschien am 20. März 1917 in der Zeitschrift Simplicissimus. Es herrscht zu diesem Zeitpunkt seit fast drei Jahren Krieg, die Menschen litten unter der das ganze deutsche Reich betreffenden Hungersnot, die als … Weiterlesen

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Rezension: Katarina Botsky “In den Finsternissen” (II) / Die Novelle “Die Hinrichtung”

Die zweite Novelle des Bandes beginnt mit einer Überzeichnung: „Wie häßlich war dieser Saal! Es war der häßlichste, den die Stadt besaß; aber auch der größte. Eigentlich glich er dem leeren grauen Bauch eines alten ausgedörrten toten Riesenfisches.“ Der größte … Weiterlesen

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Rezension: Katarina Botsky „In den Finsternissen“ (I) / Die Novelle „G“

Die Königsberger Schriftstellerin Katarina Botsky (1880 bis 1945) ist heute nahezu unbekannt, ihre Schriften sind selbst antiquarisch kaum noch zu bekommen. Umso wichtiger ist es, dass nun einige ihrer Novellen, zuerst gedruckt im Simplicissimus, und zwei sie (als Pro- und … Weiterlesen

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Die „Aufgabe der Aufgabe“ als Vielfachsinn

Wenn man einmal über das Wort Aufgabe nachsinnt, so springt einen der Doppelsinn geradezu an! Etwa ist die Bemerkung, es ginge um die „Aufgabe der Aufgabe“ in jedem Fall nicht eindeutig und bedarf eines vollkommen eindeutigen Kontextes, um klar verständlich zu sein, denn genau … Weiterlesen

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