Viel leicht

Manchmal denke ich am Rande über Worte nach – letztens erst über das Wort „Überdruß„. Heute habe ich über das Wort nachgedacht, das ich handschriftlich am liebsten schreibe: vielleicht. Es hat mehrere Bedeutungen, „könnte sein“ ist eine davon, die andere liegt im Bereich einer verstärkten Form von „tatsächlich“. Im Kluge steht: „mittelhochdeutsch vil lihte, 12. Jahrhundert“, und daß es von Anfang an die heutige Bedeutung hatte. Ein Wort wie ein Fels also. Das ist ja mal vielleicht geil!

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4 Responses to Viel leicht

  1. phyllis sagt:

    Ich mag auch „mannigfaltig“. Auch als Kombination, „vielleicht mannigfaltig“, sehr suggestiv, oder?

  2. Eine Kombination also, die sozusagen „mannigfaltig hoch X“ bedeutet, das Gegenteil der heiligen Einfalt, die ja ihrerseits suggestive Kraft besitzt! Das ist ja vielleicht philosophisch!

  3. phyllis sagt:

    Ein Hammer, was man aus so einem einfachen Hirn manchmal raushauen kann, nicht wahr?

  4. Ein uns allen bekannter Schriftsteller sagt ja, man solle das Gehirn als einen Muskel betrachten, der trainiert werden muß! Also: trainieren wir!