Archiv der Kategorie: NACHRICHTEN aus den PRENZLAUER BERGEN!
Nähe, Distanz, Räume
Wenn es wirkliche Nähe ist, die zwei Seelen und zwei Körpern widerfährt, und sei es nur kurz, ist das keine Illusion der Vergangenheit, sondern entweder ganz und gar gegenwärtig oder gänzlich inexistent. Letzteres mit Leib und Seele zu begreifen, dem … Weiterlesen
Oscar Wilde trifft Samuel Beckett
„Du mußt beides tun, einerseits Deinen Stil leben und zugleich jeden, der will, in die banale Alltäglichkeit dahinter blicken lassen. Nur so entkommst Du den Klischees und, vor allem, den Symbolen.“ So etwas hatte ich ihn, den Freund, noch nie … Weiterlesen
Von Paris nach Berlin: keine Reise
Ich kann’s ja auch nicht ändern, aber ich habe nunmal keinen wirklichen, so allgemein erkennbaren und paßgenauen Beruf, und ja, es nervt, wenn alle Welt mich danach fragt! Aber ich weiß, was ich tue, ich weiß, was ich kann, ich … Weiterlesen
Leidenschaft ff.
Wie schade für Sie, liebe Leser:innen, dass auf dieser Website die persönlichen und privaten Dinge des Norbert W. Schlinkert immer nur verklausuliert auftauchen. Nicht etwa, dass ich der Ansicht wäre, meine Angelegenheiten würden die Welt zwingend über die Maßen bereichern. … Weiterlesen
Textverlangen
Wenn ich sage, es geht mir am Arsch vorbei, wenn jemand meine Websitebeiträge belanglos findet oder schlecht oder langweilig oder überflüssig, dann ist das natürlich nicht die ganze Wahrheit. Ich kann’s ja auch verstehen, ich finde ja auch die meisten … Weiterlesen
Leidenschaft
Ich kenne Menschen, die enthalten sich jeder Emotionalität, die irgendwie mit Liebe, Begehren und Sehnsucht zu tun hat. Ohne jedes Bedauern. Die motzen mal ein bißchen rum über Alltags- und Berufskram und Sachen, die es immer gab und immer geben … Weiterlesen
1. Rixdorfer Literaturnacht, 31. Oktober 2014
Verkappter Schriftsteller
Wie jedes Jahr zur Zeit der Frankfurter Buchmesse halte ich, als einziger in Berlin verbliebener Schriftsteller, hier die Stellung. Alle anderen sind Buchmessemachen. Das liegt, also dass ich in Berlin bleibe, daran, dass ich zur Spezies des verkappten Schriftstellers gehöre. … Weiterlesen
Der doppelt verdoppelte Popowicz (Romanauszug/Entwurf)
Erregt betritt Dessoir eine Gastwirtschaft. Einige kleine Angestellte in schlechten Anzügen, quarzend und trinkend. Oder Arbeitslose. Niemand sieht zu ihm hin, einer mit einem Musterkoffer auf dem Schoß, übergroß, wer weiß, was da drin ist, Schuhe, Stoffe, Messer? Pistolen? Die … Weiterlesen
Das eigene Himmelreich
Manche sagen, du lamentierst nur noch, dabei denke ich einfach nur laut – oder schriftlich. Und was heißt schon „nur“ – machen Sie das mal, das Lamentieren, und zwar durch und durch produktiv. Mit Fleiß käme man da aber nicht weiter, … Weiterlesen