Alt und neu zugleich

Mit einer gewissen Vorfreude betrachte ich dieses Buch aus dem Elsinor Verlag, nämlich In den Finsternissen von Katarina Botsky, (neu) herausgegeben von Martin A. Völker. Der Klappentext verrät folgendes: Die Auswahl „In den Finsternissen“ enthält zehn Novellen und zwei Gedichte der heute nahezu unbekannten Königsberger Schriftstellerin Katarina Botsky (1880-1945). Ihre Zeitgenossen schätzten sie als starke Vertreterin der literarischen Moderne. Ludwig Goldstein, Feuilletonleiter der bekannten Hartungschen Zeitung, bezeichnete Botsky als Ostpreußens „erstes weibliches Kraft- und Originalgenie“. In den Novellen, die sie zwischen 1911 und 1936 für die Zeitschrift Simplicissimus schrieb, widmet sich die Autorin den Verworfenen und Missgestalteten, jenen Menschen, die ausziehen, um Freude zu suchen und das Entsetzen finden.

Gestern erhielt ich also das Rezensionsexemplar. Wer jemals in den großen Bibliotheken nicht nur nach Büchern und Zeitschriften gesucht hat, die er ebenso gut im Buchhandel finden kann, der weiß, welche Schätze dort zu heben sind und wie wichtig es ist, daß Menschen und Verlage sich kümmern. Also, wie gesagt, die Vorfreude ist groß, und sobald die Muße mich umfängt, werde ich es lesen, um dann hier darüber zu berichten, mutmaßlich Anfang des nächsten Jahres. Wer liest mit?

 

Dieser Beitrag wurde unter NACHRICHTEN aus den PRENZLAUER BERGEN! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten auf Alt und neu zugleich