Archiv des Autors: Norbert W. Schlinkert
Clemens Setz hat angeblich keinen Beruf, setzt aber auf einen Trick aus der Tierwelt, um zurecht zu kommen
Clemens Setz schrieb vor einer ganzen Weile: „Es ist unerträglich und lächerlich, ich bin jetzt 31 und habe noch immer keinen Beruf.“ So steht es in seinem Tagebuch, das im vergangenen Jahr als Interviewband erschienen ist, und so sieht er … Weiterlesen
Das Kleinbürgerliche als Sinnspruch, kurz und knapp
Was mir so durch den Kopf geht, wenn ich nicht aufpasse und die Zügel fahren lasse: „Das Mittel zum Zweck alles Kleinbürgerlichen ist Geld, der Mangel desselben kann nicht durch irgendeine Form von Sinn ersetzt werden, denn Sinn ist dem … Weiterlesen
Scheiß mit E, werbeagenturgesteuerte Greta Thunbergs und mehr China wagen müssen!
[Eine Polemik, und zwar eine böse!] Jetzt habe ich die Schnauze aber langsam gestrichen voll! Diese blöden Weltretter überall und in allen Medien gehen mir derartig auf den Geist, dass ich mir allen Ernstes wünsche, es möge vor diesem mit … Weiterlesen
Isaak Daniel Dilthey: Werther an seinen Freund Wilhelm, aus dem Reiche der Todten. (1775)
Abschrift: Norbert W. Schlinkert Isaak Daniel Dilthey (als Verfasser ermittelt [Katalog Staatsbibliothek zu Berlin]; 1752 – 1793): Werther an seinen Freund Wilhelm, aus dem Reiche der Todten. Wehe dem, durch den Aergerniß kömmt. – Matth. XVIII, 7. Berlin, 1775. Bey … Weiterlesen
Die Woche der Bildenden Kunst
Kein Mensch außer mir selbst scheint noch auf dem Schirm zu haben, dass ich mich mehr als ein Jahrzehnt ziemlich intensiv der Bildenden Kunst gewidmet habe, und zwar im praktischen Sinne. Um diesen Umstand nun wieder einmal an die Oberfläche … Weiterlesen
Wikipedia goes Schwachsinn / Protest gegen EU-Urheberrechtsreform
„233 stimmberechtigte Benutzer“ (also das Zentralkomitee der deutschsprachigen Wikipedia) haben abgestimmt und beschlossen, dass morgen am 21. März 2019 die deutschsprachige Wikipedia als Ausdruck des Protests gegen die EU-Urheberrechtsreform für 24 Stunden abgeschaltet wird. Siehe dazu heute noch: hier. Da … Weiterlesen
[Staccato]
[Ich fang dann mal an. Dazu berufen bin ich nicht, ja ich scheue imgrunde die große Auseinandersetzung, weil ich spüre, dass die anderen auch recht haben. Auf seine Art hat jeder recht. Zu behaupten, ich hätte mehr recht als andere, … Weiterlesen
DER TAUGENICHTS
Ich bin auf der Suche nach dem Taugenichts! Oja, es gibt ihn noch. Nur der eichendorffsche Taugenichts gilt gemeinhin als ausgestorben, so wie auch der Flaneur benjaminscher Art von uns ging und kaum mehr aufzufinden sein wird. Letzteres ist unendlich … Weiterlesen
Ankündigung: „all over Heimat“, Anthologie mit Lyrik und Prosa von 150 Autoren und Autorinnen aus über 20 Ländern
Jetzt ist’s nicht nur angekündigt, sondern auch raus: all over Heimat.
Der Tod der Poesie. Zitat eines unbekannten Dichters aus einem unbekannten Werk
„Das Leben ist ohne jede Poesie. Noch vor hundert Jahren war der technische Fortschritt die poetische Antwort auf alles Nonpoetische. Es gab Tote. Doch die Lebenden ließen sich nicht beirren. Heute, ein Jahrhundert später, ist der Mensch der Sklave alles … Weiterlesen