Archiv der Kategorie: NACHRICHTEN aus den PRENZLAUER BERGEN!
Kris’genieß
Nennen wir es doch ruhig Krise, den Übergang von der einen Bewegung hin zur anderen Bewegung durch Bewegung. Nein, nein, ich meine nicht die Welt als solche oder unsere mit voller Kraft in den Abgrund rasende kleine Nation, ich meine … Weiterlesen
Tief in den Prenzlauer Bergen
Manchmal schnappe ich mir ein Buch und stapfe hinaus und in die Prenzlauer Berge hinein, tief in die Wildnis. Lange allein bleibt aber ein Lesender nie!
Günter Grass wird 100
Die fürchterlichsten Schleimereien zum Thema Günter Grass werden ja noch kommen, sozialdemokratische „Künstler“ werden erst Grabreden halten, dann Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge und bald auch Bücher schreiben, wenn sie denn nicht alle schon längst geschrieben sind. Der große Grass, blablabla. Jetzt … Weiterlesen
Des Günter Grass/ens Ableben
Warum soll ich aus meinem Herzen eine Mördergrube machen – ich atmete deutlich hörbar auf, als ich soeben las, dass der Schriftsteller Günter Grass verstorben ist. Zu sagen ist immerhin, dass er auch heute noch ein großer Schriftsteller wäre, hätte … Weiterlesen
Mal wieder einen Klotz lesen!
Es gibt sie noch, die guten alten Klötze, und ich lese sie gerne. Wenn auch in diesem Falle ausschließlich zu dem Zweck, das Weltbild des Neoliberalismus besser zu begreifen, auf dass es besser zu bekämpfen ist. (Nach nicht gar so … Weiterlesen
Spießerfrauen, die ihre Männer nageln
Ein Paradies für Künstler aller Art und Sorten, diese Prenzlauer Berge! Jetzt, heute! Sicher, vor 20 oder auch noch vor 15 Jahren sah es mehr aus wie eben dieses Paradies, aber da waren diese Horden von Spießern noch nicht da, … Weiterlesen
Der Blogger ist dem Blogger ein Wolf
Nicht etwa, dass Sie, geneigte Leserinnen und Leser, befürchten sollten, es täte sich nichts mehr im literarischen und kulturwissenschaftlichen Universum des Norbert W. Schlinkert, mitnichten, mitnichten … Nur dass sich im Moment das Wichtige eher analog abspielt, denn es geht … Weiterlesen
Ubi nihil vales, ibi nihil velis
Die Leipziger Buchmesse habe ich vollkommen ignoriert – so lange mich keiner dahin einlädt, fahre ich da nicht mehr hin. Wie sagte noch der völlig aus der Mode gekommene Philosoph Arnold Geulincx: Ubi nihil vales, ibi nihil velis. (Wo du … Weiterlesen
Hülfe denn womöglich eine Schriftstellerselbstmordwelle, Frau Torik?
Lamentiert wird zurzeit andernorts, da bin ich ja fast froh, denn alles selber machen will man denn nun auch wieder nicht! Beklagt wird jedenfalls, bei der Kollegin Aléa Torik nämlich, daß es dem literaturschreibenden Menschen meist schlecht geht, beruflich, finanziell, … Weiterlesen
Eine dumme Leiche
Ich ringe zur Zeit mit allen möglichen Stoffen, Anfängen, Möglichkeiten, Mustern, Gegenmustern, vor allem aber mit Klängen, denn das ist das Entscheidende: der Klang eines Textes. Ein Text ist nie stumm, es sei denn, er ist tot von Anfang an, … Weiterlesen