Archiv der Kategorie: NACHRICHTEN aus den PRENZLAUER BERGEN!

Hülfe denn womöglich eine Schriftstellerselbstmordwelle, Frau Torik?

Lamentiert wird zurzeit andernorts, da bin ich ja fast froh, denn alles selber machen will man denn nun auch wieder nicht! Beklagt wird jedenfalls, bei der Kollegin Aléa Torik nämlich, daß es dem literaturschreibenden Menschen meist schlecht geht, beruflich, finanziell, … Weiterlesen

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Eine dumme Leiche

Ich ringe zur Zeit mit allen möglichen Stoffen, Anfängen, Möglichkeiten, Mustern, Gegenmustern, vor allem aber mit Klängen, denn das ist das Entscheidende: der Klang eines Textes. Ein Text ist nie stumm, es sei denn, er ist tot von Anfang an, … Weiterlesen

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Lyrik lesen (IV): Günter Abramowski

altmännerherbst ich hab das haus das ich mir wünschte aufgegeben es wurde lästig ich hab es angegähnt da flogs aus meinem mund ich wandre aus hinein in eine dunkelblaue welt ich geh der abendsonne nach unfassbares leuchten auszuleben die sinne … Weiterlesen

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Totentanz

Er taumelt ein wenig, für einen Moment musste ihm schwindelig geworden sein, dann sagte eine weibliche Stimme Bist Du nicht der Kerl, der sein Auto sucht, gefolgt von einem Hollaholla, nicht so stürmisch, andere müssen dafür bezahlen. Dann schon hört … Weiterlesen

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Prosagedicht VI / Blutpfützen

Blutpfützen Kurz dachte er daran, die Schuhe auszuziehen, unten noch auf dem Trottoir. Doch er könnte auch, fiel ihm ein, oben in seiner Wohnung das Blut aus den Schuhen schütten.   Abends schütteten alle immer das Blut aus ihren Schuhen. … Weiterlesen

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Was tun?

Was tun? Während da draußen die Welt runtergewirtschaftet wird, und zwar nicht einmal im wirtschaftlichen Sinne, sitze ich drinnen und schreibe und überarbeite Texte. Das ist ein wenig so, als beugte ich den Nacken, um es dem Henker leichter zu … Weiterlesen

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Das Jahr der Rampensau

Ach, wissen Sie, ich finde es ja auch ungerecht von mir, so vieles als langweilig zu empfinden. Vor allem mein eigenes Nachdenken über die Wiederholung als solche hängt mir zum Hals raus. Auch wenn das allein mein Problem ist, schon … Weiterlesen

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Das poetische Ich und der Urknall desselben

Mit ungeahnter Plötzlichkeit war sie da, die Möglichkeit und damit die Wirklichkeit des poetischen Ich. Die Perpetuierung dieses neuen irdischen Seins wird, einmal angestoßen, nicht wieder, so wenigstens sieht es zu Beginn des 21. Jahrhunderts aus, zu beenden sein. Es … Weiterlesen

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Never drive a car when you’re dead

Was wollte uns Tom Waits mit dieser Textzeile sagen? Never drive a car when you’re dead? Mysteriös! Die Zeile zuvor lautet: „Never trust a man in a blue trench coat“ – womöglich gibt das Aufschluss. Nein, auch nicht? Gut, lassen … Weiterlesen

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Ich habe nichts zu erzählen, also muss ich mir was einfallen lassen

Autoren und Autorinnen, denen die eigene Geschichte oder die der eigenen Familie gleichsam an den Fußsohlen klebt, können sich vielleicht gar nicht vorstellen, was es heißt: sich so richtig was einfallen zu lassen. Ich habe mir zum Beispiel auf Grundlage … Weiterlesen

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