Dem Roman seine Überarbeitung XIII

Also weiter im Text! Wichtig ist mir natürlich, eine Dichte herzustellen, die dem Lesenden die Handlung und auch die tieferliegenden Schichten möglichst genau vor Augen stellt, ihn dabei aber nicht gängelt, sondern genau den richtigen, phantasieanregenden Abstand ermöglicht. Noch arbeite ich allerdings am Bildschirm, die wirklich allerletzte Bearbeitung wird dann auf dem Papier stattfinden. Dann kann ich auch die Anregung von ANH (dort) aufnehmen und Änderungen im Text für die Blog-Leser nachvollziehbar machen. Das sollte, trotz leider wieder stärker werdender Erschöpfung und noch weiterer anstehender Arbeiten, so bald wie möglich geschehen. Ich arbeite dran!

 

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Richtig ist: wie man es macht, ist es falsch – oder richtig

Jetzt kommt es drauf an, denke ich. Ob andere das denken, ist mir naturgemäß völlig egal. Gut jedenfalls, daß ich das mit der Kulturwissenschaft nun aufgegeben habe, so wie ich vor Jahren das mit der bildenden Kunst aufgab. Ja, geht das denn so einfach, fragen sicher manche, und natürlich geht das nicht so einfach. Es ist jedoch so, daß mir damals in noch relativ jungen Jahren viele Künstler, vor allem die männlichen, mit ihrer Aggressivität und Larmoyanz auf den Geist gingen, und zwar gehörig, während mich später die Spießigkeit und Kaltschnäuzigkeit des Universitätsbetriebs abstieß, so daß ich am Ende immer mit nur wenigen Mitstreitern und Mitstreiterinnen auf verlorenem Posten stand. Da rauschte dann alles an uns vorbei. Doch ich will schließlich arbeiten und nicht Kriege führen, sagte ich mir und sage ich mir noch immer, so daß ich nun nur noch das eine tun will, unter Ausnutzung all meiner Möglichkeiten natürlich, die eng zusammenhängen mit dem, was ich lange Jahre getan habe, immer parallel zum literarischen Schreiben. Man möchte einwenden, auch im Literaturbetrieb gäbe es doch dies alles auch, das mag natürlich sein und ist auch so, ich fühl mich da aber trotzdem wohler, weil es im Kern immer „nur“ darum geht, Geschichten zu erzählen, Welten zu erschaffen, immer weiterzumachen, solange es Worte gibt – um nicht mehr und nicht weniger.

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Dem Roman seine Überarbeitung XII

Zugegeben, der Roman hat auch etwas Autobiographisches – auch! Des Protagonisten Gedanken zu Fragen der persönlichen Schuld sind auch meine Gedanken gewesen, die ich als Kind ausbrütete und die mir kein Erwachsener beantworten wollte, bzw., wie ich heute weiß, beantworten konnte. Ich fragte mich nämlich damals, ob man Schuld haben könne, wenn man unwillkürlich und absichtslos handelt. Darüber habe ich, in meiner Einfalt, ewig nachgedacht, so wie auch H. diese Gedanken hat, allerdings verbunden mit einem Zweck, nämlich seiner Rache an A.B. Diese Frage jedenfalls wird den ganzen Roman durchziehen, auf vielfältige Weise, auch als gleichsam untergründiger Strom.

Ich habe heute etwas geändert, nämlich an der Wand, vor der mein Schreibtisch steht, und seitdem geht es mir besser. Zuvor hatte ich nämlich eine gerahmte Kopie meiner Doktorsurkunde dort hängen, damit ich den Umstand bloß nicht vergesse, denn immerhin habe ich mit viel Herzblut und immenser Forschungsanstrengung ein Buch geschrieben, das ich unbedingt schreiben wollte und mit dem ich auch sehr zufrieden bin. Da mir jedoch immer klarer wird, daß das Schreiben selbst mein Beruf ist und nicht das Sein von irgendetwas innerhalb eines Karriererahmens, habe ich diesen Rahmen weggehängt und in eine Schublade verfrachtet, um eben dort an der Wand am selben Nagel ein kleines Kunst-Objekt aufzuhängen, das nicht nur Mitte der Neunziger dafür gesorgt hatte, in den Berufsverband Bildender Künstler in Hamburg aufgenommen zu werden, sondern auch meinen sei je her starken Bezug zur Literatur aufzeigt. Poesie heißt das Objekt, und so sieht es aus.

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Roman ist Roman, da kommt es nicht darauf an, ob er in der Vergangenheit, der Gegenwart oder der Zukunft angesiedelt ist – allein die Qualität zählt!

Wie ich gestern bereits sagte, werde ich heute mit der Überarbeitung meines Romans fortfahren. Ich habe sogar, nachdem ich mit Genuß und Gewinn Der Antichrist. Historischer Roman von Emilijan Stanew (Rütten und Loening, Berlin 1974 / Антихрист. 1970) gelesen habe, den von der Kritik hochgelobten Roman einer Bekannten zu lesen begonnen, ohne daß mich die Angst umtreibt, meinen eigenen Text scheiße zu finden. Ja, so deutlich muß man das sagen, denn die Gefahr ist an sich immer da. Ob es sich bei diesem Roman der mir bekannten Schriftstellerin um einen im besten Sinne historischen Roman handelt, ist Ansichtssache. Viele sind da vorsichtig, haben doch zehntausende von abgeschmackten Schmökern den Ruf des historischen Romans ruiniert, mal ganz abgesehen davon, daß es für diese Zeit in diesem Roman der Bekannten noch eine gewisse Weile Zeitzeugen geben wird. Also kein historischer Roman, man kann aufatmen, nur der Stoff ist eben bis zu sieben Jahrzehnte alt. Mein Roman hingegen ist ein historischer Roman, der Stoff ist dreißig Jahrzehnte alt, Zeitzeugen waren nicht mehr aufzutreiben, keine lebenden jedenfalls. Leben tun hingegen meine Protagonisten und viele sogenannte Nebenfiguren, manche sterben auch, denn das bleibt erstens nicht aus und kann zweitens nicht ignoriert werden. Abgesehen von den Zeitumständen geht es jedoch um das, was den Menschen seit je her umtreibt, Liebe, Haß, Gewinnsucht, Gier und so weiter. So ab Seite 100 des Typoskripts führt die Rachsucht eines gewissen H. dann auch zu allerlei Bewegung auf sein Ziel hin, denn es ist in seinem Leben zu diesem Zeitpunkt sein einziges. Die Zeitumstände spielen natürlich eine Rolle, der Kern aber liegt im Wesen der Protagonisten und den sich daraus ergebenden Verwicklungen. Warum erzähle ich das? Weil es mich ärgert, wenn diese scheelen Blicke kommen, wenn ich sage, mein Roman ist nicht in der Gegenwart angesiedelt, sondern außerhalb unserer Zeiten, wenn auch bereits in der urbanen Moderne, wie wir sie kennen. Ja, es ärgert mich, und manche scheuen nicht einmal davor zurück, ganz und gar pauschal zu urteilen, ich hasse historische Romane, obwohl sie meinen Text überhaupt (noch) nicht kennen! Doch jetzt den Ärger runtergeschluckt und frisch ans Werk!

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Immer an der Wand lang

Das hätte ich schneller haben können. 3 oder 4 x schneller. Aber was hätte ich dabei gewonnen? Oder eher, was hätte ich nicht alles verloren? Heute morgen jedenfalls war ich in Alt-Moabit, dort, wo die Spree sich schlängelt, als würde sie sich selbst um den Hals fallen wollen. Den Hinweg hatte ich teilweise per S-Bahn bewältigt, Kurzstrecke, drei Stationen, dann zwanzig Minuten zu Fuß. Spart ’nen Euro, doch deswegen tat ich es nicht, denn Berlin will erlaufen sein, will bespielt werden, sonst könnte man ja auch werweißwo leben. So ging ich also, als der Rückweg anzutreten war, spreeaufwärts links am Ufer entlang, es tröpfelte ein wenig aus schon herbstlichem Himmel, an die Ufer und die Kaimauern flappten fladdernde Wellen, die, ohne sie je erreichen zu können, den Ausflugsschiffen folgten, alle stumm, so als habe man den wenigen Passagieren nichts zu berichten, so als sei das Geplärre durch die Lautsprecher unanständig, wenn denn die liebe Sonne nicht schiene. Bald schon, denn ich schritt zügig voran, bog eine Fahrzeugkolonne ins Schloß Bellevue am anderen Ufer blaubelichtet ein, ich denke, sicher der Bundespräsident, der Verkehr stockt ein wenig, dann ist auch das wieder vorbei und schon Geschichte, das Kanzlerinnenamt, wie gehabt, ich versuche den fremden Blick, so als sei ich ein Besucher aus Allerherrenländer, dann die Kuppel des Reichstags, die Schweizer Botschaft, links bald das Fragment des Hauptbahnhofs. Stadt eben, Berlin eben, auch neue Hotel- und Verwaltungsbauten fallen mir auf, es ist, als würde in die alte Stadt eine neue hineingebaut, hineinverschachtelt, die Invalidenstraße eine einzige Baustelle, der Weg über den alten Friedhof, die alten Gräber und die ganz frischen, die, die einem die Luft nehmen, eines mit Kinderspielzeug und Plüschtieren verziert, noch kein Grabstein, aber die gerahmte Fotografie eines Babies, ich gehe weiter, vorbei an der Wand mit den Namen der dort Urnenbestatteten, Geburtsdatum, Sterbetag, Namen auf Namen, ich verlasse den Friedhof durch’s andere Tor, gehe vorbei an dem nun aufgegebenen Kohlenhandel, der schmale Hof zwischen den Häusern noch kohlrabenschwarz, nasser Kohlenstaub klebt an den unverputzten Wänden, alles leer, verlassen, jahrzehntelang wurde hier gearbeitet, doch nun wartet an der nächsten Ecke sicher schon ein Apartmenthaus, um des nachts in die Lücke zu schlüpfen, det is‘ nämlich Berlin, war’n wa nich‘ schon imma dynamisch und vonna janz schnellen Sorte?, und dann erreiche ich schon den Mauerpark, fast leer und öde liegt er da, es ist zu herbstlich für Musik und Party, doch sind dort nicht ganz frisch kleine Bäumchen gepflanzt worden, ja tatsächlich, das könnte doch hübsch werden, denke ich, in zwanzig Jahren vielleicht, so langsam wird der Streifen ein Park, überlege ich, einer mit Bäumen statt Büschen, und dann, dann bin ich auch schon so gut wie zuhause, nach nicht einmal zwei Stunden Fußweg. Das ging ja schnell! Ich verbuch das mal als zwei Stunden Urlaub, nachdem ich ja gestern schon vier Stunden davon hatte, doch morgen mach ich mich dann endlich wieder an die Romanüberarbeitung, bevor hier noch der Schlendrian einzieht – versprochen!

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Die Felle der Bären

Mir sind die Felle der Bären davongeschwommen, die ich noch gar nicht erlegt habe. Ist mir schon öfter passiert, kein Grund zur Panik. Immer noch besser, als als Bürosklave sein Dasein zu fristen und nichts weiter zu verdienen als Geld. Muß natürlich jeder selber wissen, also nix für ungut, allet für jut. Ich versuche übrigens, heute mal nicht an der Romanüberarbeitung zu arbeiten und bin zu diesem Behufe mit dem Motorrad durchs hügelig bewaldete und befelderte Brandenburg gefahren, mal raus aus dem Trott, mal an duftenden Lavendelfeldern vorbeirauschen und an den an der Bundesstraße ihre Dienste feilbietenden Damen – selten so etwas Skurriles gesehen wie am Waldesrand stehende voll aufgetakelte Frauen, die mit dem Spiegelchen in der Hand den Lippenstift nachziehen. Jedenfalls war es eine schöne Ausfahrt, ich habe mir nicht einen Gedanken zu dem Roman oder meiner prekären Finanzlage gemacht, so daß ich geneigt bin, von einer vierstündigen Urlaubsreise zu sprechen. Ob übrigens die Felle der Bären wie durch ein Wunder wieder zu mir zurückschwimmen, wird sich wohl erst nach der Frankfurter Buchmesse entscheiden, denn vorher entscheidet sich da goarnix, doch ich hoffe wie immer das Beste und arbeite daran.

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Dem Roman seine Überarbeitung XI

Tatsächlich seriös ist meine Überarbeitungsarbeit ja nicht wirklich! Ich bitte Sie! Quasi im Selbstauftrag jahrelang einen Roman zu schreiben ist nicht seriöser, als sich jahrelang einer Forschungsarbeit zu widmen, die niemand bestellt hat. Die „Welt“ reagiert auf so etwas entweder gar nicht, oder doch eher mit äußerster Zurückhaltung; erst wenn sie überhaupt nicht mehr anders kann, gibt es Geld, Ruhm und Preise. Das hat schon Sören Kierkegaard erkannt, doch leider finde ich die Stelle nicht, außer in meinem Kopf. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. In meinem Roman, ich bin bei Typoskriptseite 100, kommt es übrigens immer öfter auch zu sexuellen Handlungen, doch erwarten Sie bloß nicht, daß das die Hauptsache ist. Natürlich werden die Protagonisten älter, da bleibt das nicht aus. Auch vollzieht sich nun bald die erste wirklich nennenswerte, lebensentscheidende Reise, sie wird den einen Protagonisten in die Nähe des anderen bringen, ja sie werden sich sogar treffen, ohne jedoch einander zu diesem frühen Zeitpunkt schon zu erkennen. So schnell geht das eben nicht, es ist ein Roman und keine Kurzgeschichte, da mäandert es natürlich, selbst wenn die Lektoren der Publikumsverlage das nicht so gerne sehen. Doch warum sollte ich meinen zukünftigen Lesern etwas vorenthalten, was unbedingt dazugehört, selbst wenn es im Klappentext keine Erwähnung finden wird – sie werden mir schon folgen, da bin ich sicher.

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Dem Roman seine Überarbeitung X

Sehr erstaunlich, wie sehr ein zu Anfang nur als Nebenfigur gedachter Mensch in den Mittelpunkt geraten kann! Im weiteren Verlauf wird natürlich noch einiges geschehen, es werden, da es sich ja um einen echten Roman handelt, viele weitere Personen dazukommen, auch der ursprünglich als stärkste Figur konzipierte Mensch, der überdies ja bereits im ersten Kapitel ganz und gar lebendig ist, wird viel tun und erleiden müssen. Je länger ich, ein Fünftel ist geschafft, an der Überarbeitung sitze, desto klarer wird mir ohnehin, wie sehr das Eigenleben der Figuren den Autor fordert, wie sehr sie ihn bedrängen mit all ihren Gefühlen, Überlegungen, Missetaten und Fehlern, wie schwer es ist, allen zugleich gerecht zu werden. Es ist fast wie im richtigen Leben, vor allem da es der Autor selbst ja zudem mit seinen eigenen Gefühlen, Überlegungen, Missetaten und Fehlern zu tun hat, die im Roman naturgemäß ihren Niederschlag finden, wenn sie denn von den Figuren ausagiert werden, was sein kann, aber nicht sein muß. Das Schreiben eines Romans ist somit eine Art fortgesetzter Bewußtseinsspaltung und birgt die Gefahr, sich irgendwo zwischen den Zeilen zu verlieren. Ein gefährlicher Beruf, dieser Schreibberuf!

 

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Dem Roman seine Überarbeitung IX

Nachdem ich mit Lachen fertig war, deswegen, habe ich mich wieder an die hochseriöse Überarbeitung meines Romans gemacht. In dem jetzt bearbeiteten Kapitel scheint sich ein Charakter zu wandeln, so jedenfalls meinen viele, die es erleben, doch eigentlich findet da ein junger Mensch nur zum ersten Mal im Leben ein Ziel, eine Aufgabe, die nur ihn etwas angeht. Doch bevor er sich tatsächlich irgendwann auf den Weg machen kann, wird einiges von ihm verlangt, mal ganz abgesehen davon, daß ihm so ein Ungetüm ans Leder will. Jedenfalls ist aus dem Knaben längst ein Mann geworden, den es forttreibt, natürlich einer fixen Idee wegen, denn aus welchem Grund sollte man sonst in die Ferne ziehen!

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Wer als Literat bloggt, ist unseriös!

Ich komme schon ganz durcheinander. Hatte ich nun schon von meiner gestrigen Überarbeitungsarbeit geschrieben? Muß wohl am Wetter liegen. Was ich auf jeden Fall getan habe ist, in drei, vier Blogs zu lesen, wobei ich bei dem nur gelegentlich konsumierten vierten Blog, dem der rumänisch-deutschen Schriftstellerin Aléa Torik, den schönen Satz fand „Bloggen ist beinahe ein Zeichen unseriöser Literatur.“ Hopsa, denk ich da, das ist ja schrecklich. Andererseits galt ja der Roman eine gute Kulturgeschichtsweile lang auch als Schund und als verderblich, ebenso wie der Comic, was sich dann aber schließlich aufgrund seriösen und ausdauernden Arbeitens nach und nach geändert hat, geändert wurde. Allerdings, und das ist natürlich ein schlagendes Argument, findet sich, so Frau Torik, unter seriösen Schriftstellern niemand, der einen Blog betreibt, so daß Besagte den ihren wahrscheinlich so bald als möglich aufgeben wird. So, und nun muß ich wieder an meinen Roman, damit dieser sich bald zwischen zwei Buchdeckeln befindet, denn da gehört er hin, obwohl ich auf meinem Blog über sein Sein als solches berichte, was natürlich, das ist mir nun klar, ein großer Fehler ist. Und was für ein großer!

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